Adler-Bahnhof zum Eisenbahnjubiläum

In Fürth ist zum Jubiläum „175 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ der Ludwigsbahnhof wiederauferstanden, wenn auch nur als provisorischer Nachbau. Denn zwischen den beiden Bahnhöfen auf der Fürther Freiheit und dem Nürnberger Plärrer pendelte ab 1835 der „Adler“-Zug. Die aufwändig nachgestaltete Attrappe des stattlichen Flügelbaus ziert vom 13. bis 29. August die Fürther Freiheit. 1600 Quadratmeter PVC-Planen wurden mit den Konturen des ehemaligen Fürther Jugenstil-Prachtbaus bedruckt und auf ein Metallgerüst aufgespannt. Da es keine Farbvorlagen gab, fotografierte Grafikdesigner Alfred Kolbeck die Fassaden alter Häuser als Vorlage. Das Hauptgebäude ist 12 Meter hoch und 8 Meter breit, links und rechts erstrecken sich Nebengebäude mit je 14 Metern Länge. Der Fürther Ludwigsbahnhof wurde 1938 von den Nazis abgerissen – sie brauchten Platz für ihre Aufmärsche. Die Fotos hat uns BAHNWELT TV-Zuschauer Helmut Wöllner freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Neuer Film: Maria Himmelfahrt

Sommerloch? Nicht bei BAHNWELT TV. Wer in der etwas ruhigeren Sommerzeit seinem Hobby frönen möchte, findet bei dem populären Internetsender für Eisenbahnfans eine große Auswahl an Filmen. Ab diesem Monat ist in der Rubrik Bahnziele ein Film über das südtiroler Bergdorf Maria-Himmelfahrt, das von der Rittnerbahn erschlossen ist, zu sehen. Immer am 15. August wird der Ortsname zum Programm. Zu Maria Himmelfahrt, dem größten Marienfest der römisch-katholischen Kirche, gehört der Prozessionszug von Maria-Himmelfahrt zu den schönsten und andächtigsten des Landes.

Die heutige Rittnerbahn teilt sich von Oberbozen aus in zwei Linien: Östlich geht es nach Klobenstein und in der Gegenrichtung nach Maria-Himmelfahrt. Die Strecke nach Maria-Himmelfahrt schmiegt sich in sanften Windungen dem Berghang entlang. Mit 45 Promille weist dieser Streckenteil zugleich auch die stärksten Neigungen auf. Der Film startet hier >>

Bericht vom Spur 1-Treffen in Sinsheim 2010

Liebhaber der großen Modelleisenbahnspur dürfen sich freuen: Die nächste Folge der MODELLBAHN UMSCHAU berichtet ausschließlich über das jährliche Treffen der Spur 1-Modelleisenbahner im Auto & Technik Museum Sinsheim. Die Besonderheit des Treffens macht der ungewöhnliche Charme der Kulisse. Denn die Veranstaltung findet inmitten von historischen Lokomotiven, klassischen Rennwagen und Flugzeugen des Museum statt. Ständig zunehmende Besucherzahlen, immer mehr aktive Teilnehmer und größere Attraktionen steigerten die Veranstaltung mittlerweile zur weltweit größten ihrer Art. Zu den Ausstellern zählen zahlreiche Hersteller mit ihren Neuheiten und Händler mit Produkten im Maßstab 1:32. Auch Vereine präsentierten wieder vorbildliche Anlagen u.a. FREMO und die IG Spur 1-Freunde Berlin e.V. Die Folge 8 der MODELLBAHN UMSCHAU ist ab 1. September 2010 hier zu sehen.

Der Gewinner der Preisfrage im Juni

Die richtige Antwort in unserem Gewinnspiel vom Juni war: Der Triebwagen, der von der Nonsbergbahn zur Rittnerbahn kam, ist der Alioth. Viele aufmerksame Zuschauer haben es natürlich gewusst. So musste das Los entscheiden. Die Video-DVD hat Manfred T. aus Heusenstamm gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Auch in unserem neuesten Newsletter haben wir wieder eine Preisfrage gestellt. Mitmachen können aber nur registrierte Newsletter-Abonnenten. Unter den Einsendern mit der richtigen Antwort wird eine DVD „Modellbahn Umschau, Folgen 1-4“ verlost. Einsendeschluss ist der 25. Juli 2010. Den BAHNWELT TV-Newsletter kann man hier abonnieren.


Enthüllung der Jubiläums-Lok

175 Jahre nach der Jungfernfahrt des Adlers, der ersten Dampflok Deutschlands, machen Roco und die Vogtlandbahn die Eisenbahngeschichte wieder lebendig: Gemeinsam bringen sie eine E-Lok im Design des Adlers in den planmäßigen Schienenverkehr. Der Taurus mit der Lok-Nummer 183 001 vereint historisches Aussehen und hochmoderne Technik. Holzverkleidung und Messingnieten: Was beim historischen Adler noch Material erster Wahl war, wird bei seinem Jubiläums-Nachfolger zu visuellen Stilelementen. Mit bedruckter Folie sind diese auf die moderne Lok aufgeklebt. Unter dem historisch angehauchten Farbkleid steckt die E-Lok Eurosprinter 64U4 des Herstellers Siemens, bei Eisenbahnkennern auch als „Taurus“ bekannt. Eine der modernsten Loks des 21. Jahrhunderts wird so zum Botschafter „175 Jahre Deutsche Eisenbahn“. Im Dezember soll die E-Lok von Roco als H0-Modell in den Modellbahnhandel kommen. Lesen Sie hier weiter. Foto: Martin Knaden

Flash Player 10.1 freigegeben!

Zum Abspielen von Filmen im Webbrowser ist Adobe’s Flash Player quasi Standard. Soeben hat Adobe eine neue Version (10.1) des Flash Players für die Betriebssysteme Windows, Mac und Linux freigegeben. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen das Schließen von Sicherheitslücken sowie wesentliche Verbesserungen in Sachen Geschwindigkeit, CPU-Auslastung und Stromsparfunktionen. Darüber hinaus haben die Entwickler die Speicherverwaltung und die Stabilität verbessert. Die neue Version des Flash Player lässt sich hier kostenlos runter laden.

007 ist da!

Nein, nicht ein neuer James Bond-Film, sondern die 7. Folge der MODELLBAHN UMSCHAU ist seit heute auf Bahnwelt TV online. In dieser Folge stellt das Redaktionsteam in einem Anlagenporträt das Miniland bei München vor. Die früher im Allgäu ansässige H0-Schauanlage hat im Osten von München eine neue Heimat gefunden. Dort bietet das Miniland in einer 900 qm großen Halle einen Streifzug durch „Deutschland en miniature“. Weiter geht es mit den Vorbildimpressionen, wo es einen Rückblick auf eine der in Deutschland am meisten gebauten E-Lok-Baureihen gibt. Die auch „Hundert-Tonnen-Loks“ genannten Industrielokomotiven waren in Sachsen-Anhalt noch einige Jahre nach der Wende im Tagebau des Röblinger Reviers im Einsatz. In den Tipps & Tricks heißt es „Von Loch zu Loch – Anlagenbau einmal anders“. Die Folge 7 der MODELLBAHN UMSCHAU sehen Sie hier >>

Eine Reise durch das Eisenbahnland Sachsen

Mit dieser DVD von König Film über das Eisenbahnland Sachsen lernt man die Regionen um Leipzig und Chemnitz sowie das West-Erzgebirge kennen. Auf der Döllnitz- und der Preßnitztalbahn sind im Frühling IV-K-Dampfloks zu sehen. Die Fichtelbergbahn hingegen wird noch einmal bei einem Wintereinbruch gezeigt. Daran schließen sich interessante Besuche des Bahnbetriebswerk und des Ausbesserungswerk in Chemnitz an, das anlässlich seines 125-jährigen Bestehens mit einer großartigen Lokparade aufwarten kann. Im zweiten Teil wird sich in der sächsischen Landeshauptstadt und in den Regionen rund um Dresden umgesehen. Von den großen Dresdner Fernbahnhöfen ausgehend werden Exkursionen in die Lößnitz, ins Ost-Erzgebirge, ins Elbtal und ins Zittauer Gebirge unternommen. Reichlich Dampfatmosphäre konnte auf den Schmalspurstrecken der Lößnitzgrundbahn, der Weißeritztalbahn und der Zittau-Oybin-Jonsdorfer Eisenbahn eingefangen werden. Die beiden Filmteile gehören zu einer Serie von Bahnreisen in die ersten Jahre der neuen Bundesländer, als es dort noch ein dichtes Streckennetz gab. Die Neuauflage der „Bahnreise durch Sachsen“ auf DVD beinhaltet beide Teile mit einer Gesamtlaufzeit von 105 Minuten zu einem äußerst günstigen Preis, die nicht nur deswegen empfehlenswert ist. Die Onlinebestellung ist hier möglich.